Rettet den Regenwald

Über den Regenwald Report von “Rettet den Regenwald e.V.” bin ich mal wieder auf alarmierende Beiträge über unsere Regenwälder aufmerksam geworden. Es ist immer wieder erschreckend, wie negativ sich unsere Lebensweise auf die Umwelt anderer Länder auswirkt. Für die in Deutschland und Europa benötigten Rohstoffe für beispielsweise Futtermittel und Biokrafststoffe verschwinden in Argentinien, Brasilien und Indonesien immer mehr Regenwaldflächen. Unser Konsum an Fleisch und Biodiesel führt dazu, dass der Anbau von Sojabohnen in Argentinien und Brasilien in den vergangenen Jahren stark angestiegen ist. Argentinien war 2011 nach den USA und Brasilien der drittgrößte Sojaproduzent und baute ca. 60 Millionen Tonnen Sojabohnen für Futtermittel und Biodiesel an.

Die dort lebenden Menschen und Tiere leiden nicht nur unter der Zerstörung ihrer Regenwälder. Der intensive und teilweise unkontrollierte Einsatz von Chemikalien auf den Plantagen vergiftet außerdem die Gewässer und Böden der Regionen.

Trotz aller Beteuerungen und Anstrengungen hat das Tempo der Regenwald-Vernichtung nicht abgenommen. Pro Jahr verschwinden 10,4 Mio. Hektar Tropenwälder, davon 6,3 Mio. Hektar Primärwälder.

Zum Glück gibt es Menschen und Organisationen wie Rettet den Regenwald, die sich aktiv für den Erhalt der Regenwälder, ihre Bewohner und  soziale Reformen in den betroffenen Regionen einsetzen. Auf http://www.regenwald.org/ erfährt man mehr über die Organisation und deren Aktivitäten. Ich schaue mittlerweile regelmäßig auf deren Homepage vorbei und unterstütze deren Protestaktionen.

Das Ökosystem Wald

Holz aus heimischen WäldernIn Deutschland sind ca. 30 Prozent (rund 11,1 Mio. Hektar) der Landfläche mit Wald bedeckt. Trotz zunehmender Industrie, Siedlungen und Verkehr erhöht sich die Waldfläche in Deutschland jedes Jahr um ca. 10.000 Hektar. Diese Waldzunahme in Deutschland ist u.a. das Ergebnis einer kontrollierten und nachhaltigen Nutzung der Forstwirtschaft sowie zahlreicher Schutz- und Wiederaufforstungsprojekte. Ein kleiner Erfolg der angesichts von Klimawandel, ansteigender Schadstoffbelastung und des anhaltenden Verlustes  biologischer Vielfalt motiviert, noch konsequenter das Prinzip der Nachhaltigkeit Schritt für Schritt in die Tat umzusetzen.

Die Funktionen des Waldes sind sehr vielfältig. Der Wald gleicht Temperatur-schwankungen aus, erhöht die Luftfeuchtigkeit und steigert die Taubildung. Durch geringere Sonneneinstrahlung sind die Lufttemperaturen im Wald häufig niedriger, als im Freien. Staub, Ruß, Gase und radioaktive Stoffe werden durch den Wald gefiltert. Bei der Photosynthese erzeugen die Bäume als Abfallprodukt Sauerstoff. Unbestritten ist, dass der Wald ein natürlicher Speicher von Kohlenstoff (CO2) ist. Außerdem schützt der Wald den Boden vor Erosion durch Wasser und Wind, speichert große Mengen an Wasser und filtert dieses zu sauberem Grundwasser. Der Wald ist für unseren Lebensraum enorm wichtig. Ein faszinierendes Ökosystem, dass es zu schützen gilt.

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Leider nimmt die illegale Abholzung in Ost-Europa und im Amazonas Gebiet sowie anderen tropischen Regenwäldern weiter zu. Satellitendaten des Nationalen Instituts für Weltraumforschung (INPE) in Brasilien belegen, dass die illegale Abholzung im Amazonas-Gebiet 2011 im ersten Halbjahr stark zugenommen hat. Grund dafür ist dort vor allem der rasante Ausbau der Agrarindustrie.

Wir beobachten diese Ereignisse mit großer Sorge und werden in Zukunft noch mehr über diese Themen berichten.

Für unsere Massivholzmöbel verwenden wir ausschließlich regionale Holzarten aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Dabei arbeiten wir eng mit unseren Förstern zusammen. Die von uns ausgewählten Bäume werden in der Regel nicht extra gefällt, sondern sind aufgrund von Forstarbeiten bereits gefällt worden. Manchmal finden wir darunter ungewöhnlich formenreiche Bäume mit Verkernungen oder unverwechselbaren Astwuchs. Ideal für unsere einzigartigen Baumkanten- und Bohlen-Möbel.